Konzentrationstraining

 

Lernmentoring

 

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Die Informationsverarbeitungs­geschwindigkeit (IVG) ist für kognitive Prozesse von großer Bedeutung. Sie entspricht der Schnelligkeit mit der Informations- und Umgebungsreize aufgenommen und verarbeitet werden und mentale Aufgaben gelöst werden.

Schwierige Aufgaben verlangsamen die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Eine langsame IVG muss nicht zu Konzentrationsschwierigkeiten führen, kann aber verschiedene Auswirkungen auf das Durchhaltevermögen, die Problemlösung oder Lernstörungen haben.

Dabei geht es darum, Information zu erhalten, zu verstehen und eine Antwort zu generieren. Wenn die Ergebnisse in diesem Bereich schwach sind, sind auch die Entscheidungsfähigkeit, die exekutiven Funktionen und die Fähigkeit Anweisungen zu folgen deutlich beeinträchtigt.

Wie alle anderen kognitiven Fähigkeiten kann auch die Verarbeitungsgeschwindigkeit trainiert, gelernt und verbessert werden. Aufgrund der Neuroplastizität, ist das Gehirn fähig, seine Strukturen und Funktionen zu verändern. Die Neuroplastizität erlaubt es, neue neuronale Verbindungen herzustellen und weitere neuronale Netzwerke zu bilden.

Der Schlüssel zur Verbesserung der Verarbeitungsgeschwindigkeit liegt darin, mehr solide Verbindungen im Gehirn aufzubauen, die es ermöglichen, dass Signale schneller übertragen werden können. Auch wenn die meisten dieser neuronalen Verbindungen in der Kindheit entstehen, kann man diese durch regelmäßiges Training erhalten und dadurch ebenso die Verarbeitungsgeschwindigkeit verbessern. Wer zwei- bis dreimal in der Woche 15 Minuten lang sein Gehirn trainiert, stimuliert die Neurogenese, das heißt die Neubildung von Nervenzellen.

Je schneller die Verarbeitungsgeschwindigkeit, umso effizienter denkt und lernt man.