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Nicht alle neuen Vokabeln erreichen die Stufe des Langzeitgedächtnisses auf Anhieb. Das liegt zum einen daran, dass auf einer Stufe nur begrenzt Platz ist und deshalb Pausen eingelegt werden müssen. Und zum anderen an der Vokabel selbst. Ist sie besonders schwierig, schafft sie es nicht ohne Wiederholung, die Stufe des Langzeitgedächtnisses zu erklimmen. Lernschlüssel helfen dabei, Vokabeln leichter zu behalten.

Wiederholungen befördern Vokabeln auf die oberste Stufe der Gedächtnistreppe. Nach der 5. Wiederholung hat die Vokabel das Langzeitgedächtnis und die oberste Stufe der Gedächtnistreppe erreicht.

Für Wiederholungen ist ein fester Rhythmus einzuhalten:
10 Minuten ↔ 1 Tag ↔ 1 Woche ↔ 1 Monat ↔ 6 Monate

Die erste Wiederholung sollte noch am selben Tag erfolgen. Sie hilft die Informationen 1 Tag länger zu behalten. Die zweite Wiederholung verankert das Gelernte 1 Woche im Gedächtnis. Nach einem Monat empfiehlt sich ein erneutes Auffrischen und Vertiefen des Lernstoffes mit den eigenen Notizen oder Karteikarten. Werden die Lerninhalte nach 6 Monaten noch einmal wiederholt, sind die Informationen im Langzeitgedächtnis eingeprägt.

Wird regelmäßig gelernt, ist der Erfolg vorprogrammiert. Wer jeden Tag zehn Vokabeln lernt, kennt in fünf Tagen schon 50 neue Vokabeln. Mit jedem neuen Tag, an dem die Vokabeln gelernt und wiederholt werden , macht das Lernen immer mehr Spaß.