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Um eine Vielzahl von Begriffen oder Zahlen zu behalten, stellt man sie im Geiste an bestimmte Stellen (Örtchen oder griechisch „Loci“) in einem Raum.

Ortslisten machen sich die Tatsache zunutze, wie das Gehirn Informationen speichert. Bilder und Wörter werden doppelt im Gehirn abgelegt. Werden Daten und Fakten geistig mit Bildern verknüpft, arbeiten beide Gehirnhälften zusammen. Dadurch erhöht sich die Merkfähigkeit enorm.

Geht man in Gedanken mehrmals durch den Raum und verbindet den zu lernenden Begriff mit einem markanten Ort, kann man sich an jeden Platz an den richtigen Begriff erinnern.

Probieren Sie es einmal mit den deutschen Bundeskanzlern aus:

Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Angela Merkel

Bereits Kinder in der 1. Klasse können die „Örtchen-Technik“ erlernen.